Meine Instrumente:

Ich habe lang über eine Reihenfolge nachgedacht - nach Wichtigkeit, nach Können, nach Kaufdatum - dann wurde einfach eine alphabetische Auflistung draus ...

Autoharp (Oscar Schmidt)
Modell mit Tonabnehmer
gekauft in den 70ern
Banjo, 5-string
1976 trat ich beim Colin-Wilkie-Folkfestival am Gebhartsberg in Vorarlberg auf. Neben zahlreichen renommierten Persönlichkeiten wie Colin Wilkie und Shirley Hart, Derroll Adams und Werner Lämmerhirt lernte ich auch die Banjobauer Hese Schröter und Paul Kremer kennen. Ich besuchte ihr Banjobau-Seminar und bastelte in den darauffolgenden Monaten an meinem eigenen Instrument. Fast alle Teile sind händisch hergestellt außer Wirbel, Saiten, Fell und Sattel (mittlerweile nach einem kleinen Umbau 2007 auch die Saitenaufhängung).
Sogar Ferry Leitner (damals in den 70ern der Chef der Bluegrass Specials und einer der anerkannt besten Banjo-Picker Europas) äußerte sich positiv ...
Dieses Banjo ist eigentlich der Grundstein meiner Technikerkarriere, denn ich hab es damals ganz stolz meinen Professoren am Institut für Elektroakustik gezeigt, und die meinten, wenn ich so geschickt sei, könnte ich ja für sie an einem neuentwickelten Computer die Hardwarefertigung übernehmen - mein erster Technikerjob ...
Banjo (Goldstar)
Mein aktuelles Lieblings-Instrument. Stammt aus dem Folkladen von Heidi und Rüdiger Helbig in München. Hat mittlerweile einen Tonabnehmer bekommen und wird über Funk gespielt (ich denke, man wird mich für verrückt halten ...).
Es ist der Typ: GF 300 FE, setup by R. Helbig, 3rd of April 2008
Banjo (Fender Artist - Bj: rund um 1970 - Ser. Nr: 1977)
Lang gesucht und schließlich in Dublin gefunden
Bass (Squire Precision)
Mein E-Bass für alle Fälle, stand meistens nur im Studio zur allgemeinen Verwendung 'rum, weil die manche Bassisten, die damals ins Studio kamen, keinen besseren zu bieten hatten, außer einmal, da kam der ehemalige Bassist von Amon Düül II (einer in den 80ern berühmten deutschen Elektronikgruppe) - der hatte zwar ursprünglich einen besseren, er war allerdings mit dem Fahrrad zu mir gekommen und dabei gestürzt ...
Congas
Eigentlich "Congitas"
- sind nicht die, mit denen ich jahrelang die Reggaeshows gespielt hatte - das waren erst die originalen von Duncan Mlango aus Kenia, später waren es schwarze "Meinl", die ich mir von Chris White leihen konnte.
Dulcimer (Hondo II)
Dieses gute Stück habe ich von Lisbeth zur Hochzeit bekommen.
E-Gitarre, Fender Stratocaster, ca 1976
Serial No.: S973499

Symbolfoto

Gitarre, 12-saitig (Martin)
Modell: Shenandoah
Neuerwerbung aus 2007. Eine Martin hab' ich mir schon immer gewünscht, und meine 12-saitige Yamaha war nach 35 Jahren einfach nicht mehr toll bespielbar. Reiner Zufall, daß ich ins "For Music" reinschaue - und dort hing dieses wunderschöne Stück.
Gitarre (Ovation)
Modell: 1617, Bj. ca. 1976, Serial No.: 250083
Habe ich im Musikhaus von Herbert "Worried Men" Janata in Eisenstadt gekauft. Ist ein super bespielbares Instrument über all die Jahre geblieben.
Gitarre, 12-saitig (Yamaha)
Modell: FG-230 mit Barcus Berry Tonabnehmer
Mein erstes selbstverdientes Geld 1972 (ein Monat im Lager bei Klosterfrau-Melissengeist, wo mein Vater als Prokurist tätig war). Ich weiß noch genau, sie kostete ÖS 3600.- (inkl. Koffer, aber ohne Abnehmer) bei Musikhaus Bauer auf der Mariahilfer Straße - der Verkäufer war Herbert Janata von der "Worried Men Skiffle Group".
Ich hab zahllose Auftritte als Liedermacher damit gespielt. Heute ist der Korpus hinter der Bridge leider ziemlich gewölbt (trotzdem ich sie immer einen Ganzton tiefer gestimmt hatte), und sie hat daher ihr Ausgedinge an der Studiowand gefunden.
Gitarre, 6-saitig (Yamaha)
Modell: FG-280
Ebenfalls bei Musik Bauer bei Herbert Janata gekauft, bis 1976 damit zahllose Auftritte gespielt, zuletzt im Einsatz bei zahllosen Segellehrer-Abenden ... die Gitarre hat also schon manches gesehen ...
Heute im Einsatz als High-string Gitarre.
Mandoline (Fender)
Modell: FM-62SCE
Mundharmonika (Hohner)
Modell: Unsere Lieblinge
Mein allererstes Musikinstrument!
Schätzungsweise hab ich es mit 10 Jahren bekommen, wir hatten nur ein altes Minerva Röhrenradio (das mit der "Libelle") zu Hause und da war Österreich Regional eingestellt. Die ersten Jahre lernte ich also alles an deutschen Schlagern, was ich so hörte, legte mir Listen an, damit ich sie nicht vergaß - es gab sogar Sammelbilder mit Künstlern und Schlagertexten auf der Rückseite. Dazu kamen noch die Heerscharen von Volksliedern, die ich in der Schule lernte. Mein Repertoire war ziemlich groß und ich glaube, ich hab' alle genervt ...
Mundharmonika (Hohner)
Modell: Echo
Das war dann bereits die nächste tolle Mundharmonika, die auch schon bei weitem besser klang und sie hatte sogar 2 Tonarten (C auf der einen, G auf der anderen Seite). Heute ist die Stimmung natürlich nicht mehr so glockenrein, wie es draufsteht, und die Originalhülle hab ich ca 1975 in St. Tropez auf einer Yacht verschlampt, auf die man den Straßensänger aus Wien zum Musizieren eingeladen hatte.
Mundharmonika (Hohner), Kazoo
Modelle: Super-Vamper und Pro-Harp
Nach den beiden obenstehenden Harmonikas hab ich heute natürlich jede Menge an mehr oder weniger aktuellen Modellen, Super-Vamper, Pro-Harp, Bluesband - und natürlich das unvermeidliche Kazoo. Das gute Stück am Foto hat auch schon einiges erlebt, aber selbst die heute zu kaufenden schauen immer noch ident aus.
Upright-Bass
Ein uriges Stück. Der Korpus und die diversen dazugehörigen Teile wurden von einem Bastler konstruiert, der dann leider auch den ursprünglichen Hals schief draufsetzte ... Den Hals hab ich ihm zurückgegeben und einen 100 Jahre alten Original-Kontrabass-Hals draufmontiert. Das war insofern ein gediegenes Stück Arbeit, als der alte Hals, gesplittert, verzogen und abgespielt war. aber was macht man nicht alles mit Wasserdampf, Hautleim, Kilometern von Schleifpapier und viel Zeit?
Wandergitarre
Und das ist nun das Herzstück meiner Instrumentensammlung: meine erste, eigene Gitarre.
Es muß so um 1968 gewesen sein, als mein Wunsch nach einer Gitarre übergroß wurde. Wir hatten nicht viel Geld und es schien also unmöglich zu sein, aber ich bastelte ständig an irgendetwas 'rum und beschloß mit Hilfe eines Heimwerkerbuches aus der Städtischen Bücherei mir so ein Instrument selbst zu bauen (wobei das Modell aus dem Buch eher aussah wie eine Balalaika, war aber sicherlich leichter zu bauen wegen der Dreiecksform).
Meine Eltern erbarmten sich, kauften in einem kleinen Musikhaus auf der Märzstraße in Wien diese Gitarre um ÖS 630 und schenkten sie meiner Schwester und mir zu gleichen Teilen zu Ostern. Erfreulicherweise hat meiner Schwester sich nie dafür interessiert ...
Anfangs waren da natürlich noch Nailonsaiten drauf, aber bald mußten sie "richtigen" (nämlich Stahlsaiten) weichen, und damit stand einer großen Karriere nichts mehr im Weg :-)
Waschrumpel
Das Rhythmusinstrument vom Flohmarkt